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Glücks-Schmiede

Uli Widmaier

Umgang mit Schwächen

Posted by neise on Juni 29, 2017
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Hallo,

üblicherweise bin ich ja einer, der immer über Stärken schreibt! Der immer sagt: Mach was Du gut kannst und schon geht in Deinem Leben einiges leichter!

Doch ich kenne auch meine Schwächen und mir ist klar, dass jeder welche hat!

Früher habe ich gegen meine Schwächen immer angekämpft und sie auch abgelehnt! Ja, in meinem Fall kann man sagen, ich fand Sie standen meinem Lebensziel im Weg.

Zudem gehe ich schon seit meinem zweiten Lebensjahr zu verschiedenen Therapien (Physio, Logo und Ergo) bei denen es immer nur darum ging, meine Schwächen zu beseitigen. Da ich bei manchen der Übungen starke Schmerzen hatte, kam ich mir oft wie in einem Kampf vor!

Inzwischen sehe ich das ganze differenzierter! Zur Physiotherapie gehe ich immer noch regelmäßig und wie schon mal geschrieben auch zur Osteopathie!
Aber nicht mehr um meine Schwächen zu bekämpfen, sondern einfach nur weil es mir gut tut.

Jetzt waren das bisher ja „nur“ körperliche Einschränkungen, doch es gibt noch viel mehr davon.

In meinem Fall sind das z.B. auch einfache handwerkliche Tätigkeiten, oder Dekosachen, die mir so gar nicht liegen oder wichtig sind.
Doch egal welche Schwächen ich auch immer habe! Sie gehören zu mir. Sie sind einfach da und machen mich vielleicht noch liebenswerter.

Mir fällt gerade ein Feedback ein, dass ich nach einem Coaching bekommen habe! Mir sagte mal jemand, dass er es toll findet, dass ich langsamer spreche! Das würde Ihn in die Lage versetzen mir besser zu folgen.

Dabei weiß ich gar nicht mehr wie lange ich an meinem Sprachtempo gearbeitet habe.

Jetzt noch ein anderes Beispiel: Ich stehe auf Filmschnulzen. Mir kommen da wirklich relativ schnell die Tränen. Ist doch irgendwie total unmännlich, oder? Aber zum Glück steht mein Schatz auch auf solche Filme und dann werden wir gemeinsam melancholisch!

Und ich stehe zu meinen Emotionen auch vor anderen.

Was ich damit sagen will: Deine vermeintlichen Schwächen musst Du nicht ablehnen! Sie sind ein Teil von Dir. Ich finde nur sie dürfen nicht über Dein Leben bestimmen.

Um ein selbstbestimmtes Leben geht es auch bei meinem Mauerblümchen-Vortrag am Samstag, den 01.07.17 ab 17.00 Uhr im Café B21, Bismarckstr. 21, 71229 Leonberg.

Dein Coach

Uli

Inklusion

Posted by neise on Juni 22, 2017
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Hallo,

der Begriff Inklusion begegnete mir zum ersten Mal im Jahr 2006! Damals hat die UN eine Konvention zu diesem Thema verabschiedet. Deutschland unterzeichnete diese Vereinbarung auch.

Diese Konvention richtet sich natürlich vor allem an die Mitgliedsstaaten und verfolgt das Ziel: Menschen mit Behinderung die Teilnahme am alltäglichen Leben zu ermöglich bzw. zu erleichtern.

Über die Aktionen, die unser Staat danach ergriffen hat oder ergreifen sollte, findest Du im Internet allerhand. Deshalb erspare ich dir das hier!
Früher ging es ja nicht um Inklusion, sondern um Integration! Warum dann auf einmal dieser neue Begriff? Weil die Definition der beiden Begriffe stark variiert. Einfach gesagt geht man bei der Integration von zwei unterschiedlichen Gruppen aus und bei der Inklusion eben nicht! Von daher ist alleine der Begriff Inklusion schon ein Fortschritt, denn wir Behinderte sind keine Sondergruppe der Gesellschaft, sondern ein Teil davon.

Doch nun zurück zur Inklusion.

Wenn Du meine Newsletter schon länger liest, dann weißt Du, dass es mir nicht reicht nur abzuwarten was die anderen tun. Ich bin eher jemand, der selber am Machen ist!

Ich finde es richtig gut, dass jetzt die Inklusion ein Thema in unserer Gesellschaft ist. Schade finde ich allerdings, dass die Inklusion nur auf Menschen mit Behinderung beschränkt wird.

Für mich wäre eine Definition in die Richtung gut, dass alle Menschen in die Lage versetzt werden sollen all Ihre Talente und Gaben auszuleben. Das wäre für mich dann die wahre Inklusion.

Denn ich denke, dass wenn sich jeder seiner Stärken bewusst wäre und wenn jeder wüsste, was für ein großartiger Mensch er ist, dann würde das Mangeldenken abnehmen.

Das würde nämlich dazu führen, dass die Menschen damit beginnen nicht mehr vorrangig auf Ihre Schwächen zu schauen! Was wiederum zur Folge hätte, dass Sie auch bei anderen damit aufhören würden.

Wenn sich alle Ihrer Stärken bewusst wären, dann müsste sich keiner mehr über den anderen stellen und schon wären wir bei der Inklusion weiter!

Davon hätten dann auch sofort alle etwas! Auch die Menschen mit Handicap. Denn jeder wüsste, dass auch er über irgendein Talent verfügt, ganz egal über welches!

Ich denke, das kann unser Beitrag zum Thema Inklusion sein.

Nun möchte ich Dich noch auf zwei bevorstehende Veranstaltungen aufmerksam machen:

Am Samstag, den 01.07.17 halte ich von 17.00 bis ca. 18.15 Uhr meinen Mauerblümchen-Vortrag im Café B21, Bismarckstr. 21, 71229 Leonberg. Das Café öffnet an diesem Tag extra für den Vortrag um 16.00 Uhr. Eintritt auf Spendenbasis für das Café B21. Bei diesem Vortrag übernimmt Freddy Schlotter mit seinem Hang den musikalischen Rahmen.

Am Samstag, den 15.07.17 halte ich ein Tagesseminar mit Titel „Wenn nicht JETZT, wann dann?“. Das Seminar findet in Uli´s Glücksschmiede, Carl-Schmincke-Str. 35, 71229 Leonberg statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 80.-€. Verbindliche Anmeldung bis zum 12.07.17. Weitere Informationen findest Du unter: http://uli-widmaier.de/vortraegeseminare/

Dein Coach

Uli

Glauben

Posted by neise on Juni 12, 2017
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Hallo,

ab Montag, dem 12.06.17 läuft in der ARD eine Themenwoche mit dem Titel Glauben! Was die ARD in der Woche alles zu diesem Thema zeigt weiß ich natürlich nicht.

Dennoch hat mich der Titel dazu angeregt über meinen Glauben nachzudenken.

Bin ich gläubig? Ja, absolut. Ich glaube, dass es eine höhere Macht gibt. Allerdings glaube ich nicht an einen Gott, der eine Strichliste über mich führt! Mein Gott ist ein gütiges Wesen, jemand der daran Freude hat, wenn wir uns ausleben!

Wenn wir all unsere Gaben und Talente ausleben! Wenn wir achtsam mit unserer Umgebung und unserem Planeten umgehen. Wenn wir unsere Fußspuren auf dieser Welt hinterlassen.

Eines finde ich wirklich schlimm und ist Extremismus!

Leider ist es schon seit sehr langer Zeit so, dass unter dem Deckmantel des Glaubens immer wieder Kriege geführt und auch andere Gräueltaten begangen werden.

Für mich hat das nichts mit Glauben zu tun. Hier verfolgen Blender eigene Ziele unter dem Deckmantel der Religion!

Vielleicht ist es einfach mal wichtig zwischen Glauben und Religion zu trennen!

Ich möchte mir jetzt gar nicht anmaßen das hier erklären zu können! Doch meine Meinung dazu möchte ich Dir schon sagen.
Ich finde Glauben ist eine Privatangelegenheit! Sobald es zur Religion wird ist es nicht mehr privat.

Des Weiteren habe ich den Eindruck, dass alle mir bekannten Religionen vom Mangeldenken leben! Zum einen müssen die Menschen irgendetwas tun um der jeweiligen Gottheit zu gefallen! Zum anderen müssen andere Menschen, die der betreffenden Religion nicht angehören, gerettet werden.

Für mich selber gibt es nicht die richtige Religion!

Ich habe für mich den richtigen Glauben gefunden.

Wie sieht das bei Dir aus?

Weißt Du woran Du glaubst? Kannst Du das in wenigen Worten sagen?

Falls Du jetzt denkst, dass das nicht wichtig ist, möchte ich Dir etwas von mir erzählen! Vor mehreren Jahren kam bei einem Coaching, das ich mir gegönnt hatte, heraus, dass ich Angst vor dem Teufel hatte. Das war bis dahin unvorstellbar für mich.

Ich erzähle Dir das, um Dir zu verdeutlichen, dass es wichtig sein kann sich auch mal mit solchen Themen auseinander zu setzen und Definitionen für so etwas wie Glauben aufzustellen!

Dein Coach
Uli

Erfahrungen

Posted by neise on Juni 7, 2017
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Hallo,

heute ist es mir ein großes Bedürfnis Dir folgendes zu erzählen: Irgendwann im Frühjahr hatte ich starke Schmerzen beim Gehen. Ich konnte zu der Zeit ein paar Tage kaum laufen. Damals erinnerte mich meine Iris daran, dass ich früher schon mal bei einem Osteopath war und mir das damals gut tat.
Aufgrund dieses Hinweises bin ich dann zum Ulrich Hübner, der hat hier in Leonberg eine Osteopathie Praxis. Schon nach der ersten Behandlung waren die Schmerzen so gut wie weg!

Doch das wäre ja jetzt keine Erwähnung wert, denn das hatte ich auch erwartet! Doch als Nebenprodukt konnte ich auch besser gehen! Und zwar nicht nur einen kurzen Moment, sondern mehrere Stunden! Cool fand ich dabei auch noch, dass die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligte.

Seit diesem Erlebnis gehe ich immer wieder zum Ulrich. Ich war bisher jedes Mal total begeistert von all den Fortschritten, die ich nach jeder Anwendung erfahren durfte.

Diese Tatsache hat für mich neue Welten eröffnet. Denn dass ich mit einiger Konzentration flüssiger laufen kann, war mir schon bekannt! Doch dass es auf einmal fast wie von alleine ging hat mich schon überrascht.

Vor allem hat es mich total ermutigt weiter zu gehen! Denn nun habe ich ja ein Referenzerlebnis, dass bei meinem Gangbild noch mehr geht!
Doch wenn dann mal alles im Fluss ist, fügt sich ja das einem zum anderen!

In meinem Urlaub in Lanzarote las ich gerade das Buch „Steh auf und fliege“ von Susanne Böhme. Ich lernte Susanne auf einem Sprungplatz kennen. Ich sage jetzt mal, Susanne hat in der Luft so alles an Sprungsport gemacht, was es gibt.

Bei einem Ihrer Sprünge ging etwas schief und Sie landete dann im Rollstuhl und hat diesen später auch wieder verlassen. Genauer möchte ich das hier gar nicht erklären. Das macht Susanne in Ihrem Buch eh viel besser!

Mir hat das Buch noch mal richtig viel Mut gemacht. Denn Susanne hat Grenzen überschritten, die schon bemerkenswert sind.

Ich erzähle Dir das vor allem aus zwei Gründen: Zum einen möchte ich Dir Mut machen immer neues zu erproben und Dich nicht von bisherigen Grenzen aufhalten zu lassen. Zudem möchte ich Dir das Buch von Susanne ans Herz legen. Denn Ihr Buch „Steh auf und fliege“ ist wirklich lesenswert.

Du weißt, dass ich wirklich selten Werbung für andere mache! Doch die Arbeit von den Osteopathen, hier in Leonberg empfehle ich den Ulrich Hübner, und das Buch von Susanne finde ich so gut, dass ich sie dir empfehlen möchte.

Dein Coach

Uli

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