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Glücks-Schmiede

Uli Widmaier

Training

Posted by neise on Oktober 30, 2015
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Hallo,

stelle Dir mal bitte vor, dass Du durch ständiges Wiederholen Muster und Angewohnheiten bei Dir erschaffst.

Du kannst das Ganze sehen wie im Sport.

Im Sport trainierst Du auch durch gezieltes Wiederholen die Fähigkeiten, die Du ausbauen willst.

Am besten kann ich Dir das am Beispiel vom Gerätetraining erklären.

Wer an Geräten trainiert, weiß in der Regel welchen Muskel er gerade trainiert. Er hat sich genau überlegt, was er an seinem Körper verändern will. Dieses Ziel erreicht er dann durch ständiges Üben und wiederholen.

Wie Du vielleicht weißt, gehe ich auch ins Fitnessstudio und trainiere dort! Da gibt es Mitglieder, die trainieren hin und wieder mal wie wahnsinnig und dann wieder welche, die machen ihre Übungen regelmäßig. Die trainieren immer konstant weiter, ganz egal wie es ihnen geht, gleichgültig, welches
Wetter ist! Die ziehen Ihr Ding durch.

Das sieht man dann auch irgendwann an ihrem Körper! Denn so ein ausdauerndes Training kann nur Wirkung zeigen. Dadurch lösen sich dann mit der Zeit auch andere Verhaltensmuster auf. Das ist eine logische Folge von immer wiederkehrenden Handlungen.

Genau so ist es im restlichen Leben auch.

Du trainierst durch Wiederholungen Muster in Deinem Leben. Durch alles, was Du immer wieder tust, durch jeden Gedanken erschaffst Du Deine Realität.

Jetzt muss ich noch mal kurz zurück zum Sport:

Im Sport konzentriere ich mich nicht auf das, was weg soll, sondern auf das, was ich haben möchte. Wenn ich z. B. Sport mache um abzunehmen, dann denke ich nicht an die Kilos, die zuviel sind, sondern ich stelle mir schon meinen schlanken, durchtrainierten Körper vor und spüre dabei, wie er sich anfühlt, wenn ich mein Ziel erreicht habe.

Deshalb hier mein Tipp für Dich:

Wenn Du etwas in Deinem Leben ändern möchtest, dann mache Dir keine Gedanken, wie Du das Alte los wirst, sondern denke viel mehr darüber nach, wie Du das Neue installierst.

Wenn Du Dir sicher bist, dass Du das Neue wirklich willst, dann gewöhne es Dir durch ständige Wiederholungen an. Tu täglich etwas für Dein Ziel. So wird es sich schneller in Deinem Leben verfestigen und Dein Unterbewusstsein merkt, dass es Dir damit Ernst ist.

Dein Coach

Uli

Zu alt fuer Veraenderungen?

Posted by neise on Oktober 22, 2015
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Hallo,

wie Du Dir denken kannst, unterhalte ich mich überall mit den Menschen über Ihre Einstellungen und darüber was Sie vom Leben erwarten.

Dabei komme ich natürlich auch mit älteren Menschen ins Gespräch. Bei so einer Unterhaltung sagte mir eine Dame, dass ich mit meinen Ansichten und Aussagen zwar Recht habe, aber es für ältere Menschen doch sehr schwer bis unmöglich ist sich zu ändern.

Solche Aussagen höre ich öfters. Die einen sagen: Ich bin zu alt um etwas zu ändern, oder bei mit ist zu viel vorgefallen um mich ändern zu können.

Ich gebe zu, dass es Menschen gibt, die sich bei Veränderungen schwerer tun als andere. Das mag durchaus daran liegen, dass Menschen aufgrund Ihres Alters oder auch schon in jüngeren Jahren schon sehr viel erlebt haben.

Aber dennoch weiß ich, dass sich jeder Mensch, der das will, sich zu jeder Zeit verändern kann. Denn zum einen erlebe ich es täglich bei meiner Arbeit, zum anderen erlebe ich es immer und immer wieder in meinem eigenen Leben.

Wie Du vielleicht weißt, führte ich sehr lange ein Leben in dem der Mangel vorherrschte. Für viele Menschen war klar, dass dies auch immer so bleiben wird. Ich schwimme heute zwar auch noch nicht in allen Bereichen in der Fülle, aber ich habe mehr, als ich häufig erwartet habe.

Um das zu bekommen, habe ich damals auch festgefahrene Grenzen aufgebrochen. Das war zwar nicht immer leicht, dafür aber immer sehr lohnenswert.

Also, ich sehe das mit dem Alter und der Lebenserfahrung und Veränderungen folgendermaßen: Egal was man erlebt hat bisher, ganz egal wie festgefahren manche Muster auch sein mögen: Eine Änderung ist immer möglich!

Falls jetzt vor allem Ältere denken, bei mir lohnt sich das nicht mehr. Denen möchte ich nur eines sagen: Man kann nie wirklich sagen, wie alt man wird! Aber viel wichtiger finde ich, dass jede liebevolle Minute, die man leben kann, ein lohnendes Ziel ist!

Deshalb kann ich Dir nur empfehlen, fang an einen liebevolleren und erfüllteren Weg zu gehen. Falls Du Dir im Moment noch nicht zutraust die Änderungen alleine herbeizuführen, können wir auch gerne einen Termin für eine Beratung vereinbaren und ich helfe Dir dann dabei.

Ich halte es da wie Martin Luther. Der sagte: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Dein Coach

Uli Widmaier

Annahme oder Akzeptanz

Posted by neise on Oktober 8, 2015
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Hallo,

mir geht es heute um den Unterschied zwischen akzeptieren und annehmen! Für Dich gibt es da keinen Unterschied? Na dann solltest Du unbedingt weiterlesen! Vielleicht ist aber vielen außer mir der Unterschied klar, dann wäre es ja gut!

Nach meinen Empfindungen werden die beiden Begriffe von oben meistens verwendet, wenn jemanden ein sogenannter Schicksalsschlag ereilt. Ich denke dabei an Trennungen, Unfälle, den Tod von nahestehenden Personen oder Krankheiten. Da hört man dann öfter so Aussagen wie: „Ich habe es akzeptiert“ oder „Ich habe es angenommen“.

Aber ist das auch das Gleiche?

Hier kann ich jetzt für mich schon mal sagen: Nein absolut nicht! Die Wörter haben für mich schon, wenn ich darüber nachdenke, eine unterschiedliche Bedeutung! Von der Gefühlsebene mal ganz zu schweigen!

Fangen mir mal mit akzeptieren an. Für mich heißt akzeptieren, dass ich machtlos bin. Dass ich den entstandenen Zustand ablehne, mich sogar weigere ihn anzuerkennen, ich aber nicht in der Lage bin, etwas zu ändern. Mit anderen Worten kann man sagen: Ich füge mich meinem Schicksal und ertrage es!

So etwas klingt für mich nach Selbstaufgabe und weitgehender Resignation!

Wenn ich jetzt aber etwas annehme, bedeutet das für mich: Ich bin in eine Situation geraten, die mir gerade nicht so gefällt, aber ich bin bereit, das Beste daraus zu machen.

Klar kann ich es im Moment auch nicht groß ändern, aber ich nehme es an und schaue was daraus entstehen kann. Ich für meinen Teil fühle mich weiterhin handlungsfähig, bin in der Lage, mich weiterhin zu wehren, wenn es sein muss.

Ja, irgendwo klingt das Wort annehmen für mich sogar so, als würde ich ein Geschenk bekommen. Ein Geschenk beinhaltet immer auch Chancen und Möglichkeiten.

Spürst Du auch die andere Energie, die in diesen Worten steckt? Natürlich kann man jetzt sagen, am Ende bleibt es doch gleich! Nein, das finde ich nicht! Denn die richtige Energie verleiht Macht! Macht ist für mich gleichbedeutend mit: Ich kann handeln! Ich bin dem was da ist nicht einfach hoffnungslos ausgeliefert.

Für mich persönlich ist das eine wichtige Erkenntnis! Auch im Hinblick auf eine Heilung oder eine sonstige Veränderung. Denn nur, wenn ich es für möglich halte, besteht auch die reelle Chance dies auch zu erleben. Denn nach meiner Überzeugung erlebt man in seinem Leben nichts, was man nicht für möglich hält.

Mir ist klar, dass ich mit der Deutung und Auslegung vielleicht sogar alleine dastehe. Aber trotzdem wollte ich dies als Chance dazu nutzen, Dich darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig oder auch wie verwirrend die Sprache sein kann. Darum überlege Dir bitte immer wieder, welche Worte Du benutzt und welche Bedeutung sie für Dich haben.

Dein Coach
Uli

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