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Ulis_Blog

Uli Widmaier

Hallo,

für mich ist seit ein paar Jahren das Weihnachtsfest noch faszinierender als vorher. Denn irgendwie bin ich in dieser Zeit noch dankbarer als sonst. Du weißt ja bestimmt, dass ich mich schon länger mit dem Thema Dankbarkeit beschäftige.

Jetzt ist ja die Zeit der Familie und Geschenke.

Beides ruft nicht immer nur Freude hervor. Vor allem freuen sich nicht immer alle auf Ihre Familientreffen. Das finde ich echt schade! Auch wenn ich nicht das engste Verhältnis zu meiner Familie habe, so bin ich doch unsagbar dankbar für jeden, der dazu gehört! Zudem möchte ich hier auch gleich betonen, dass ich für jedes Erlebnis dankbar bin, das ich mit Ihnen hatte und ich in Zukunft noch haben werde.

Auch wenn mir damals ganz sicher nicht jedes dieser Erlebnisse gefallen hat, so kann ich jetzt doch voller Dankbarkeit darauf zurückblicken. Denn da waren auch welche dabei, die damals sehr schmerzhaft waren. Ja, auch welche, die ich den Beteiligten lange nicht verzeihen konnte und auch nicht wollte.

Denn auch diese Gegebenheiten haben mich geprägt und Anteil an dem was ich heute bin. Da ich davon begeistert bin, wie ich heute bin, kann ich die Dankbarkeit für all das was war tief in mir fühlen.

Seitdem das so ist, freue ich mich auch viel mehr auf Familientreffen oder auch auf Menschen, die mir nahestehen. Denn seit ich diese Dankbarkeit spüre, ist meine Einstellung denen gegenüber noch viel positiver. Die Vorbehalte aufgrund vergangener Erlebnisse haben sich verändert.

Deshalb schau Dir doch mal Deine Einstellung gegenüber all den Menschen an, die Du an Weihnachten triffst. Vielleicht findest Du ja gegenüber all Deinen Liebsten Dinge für die Du Ihnen dankbar sein kannst.

Vielleicht gelingt es Dir ja in dem Moment, in dem Du Deine Liebsten das erste Mal an Weihnachten triffst, Ihnen etwas positives zu sagen. Irgendein schönes Erlebnis, das Du mit Ihnen verbindest. Na wie wäre das?

Also, das nehme ich mir für Weihnachten vor.

Es soll ja Familien geben, in denen es üblich ist, dass man irgendwann all die Missgeschicke auspackt, die einem wiederfahren sind. Dann lachen vielem aber manche sind auch verletzt. Andere wiederum hoffen, dass Sie heute verschont bleiben.

Wie wäre es, wenn Du auch hier gegensteuern würdest! Wenn Du alle nach positiven Erinnerungen fragst?

Ich glaube so würdest Du zu einem tollen Weihnachtsfestbeitragen.

Ich wünsche Dir wundervolle Festtage.

Schön, dass es Dich gibt.

Dein Coach

Uli

Hallo,

ich habe mir überlegt, was ich jetzt vor Weihnachten Schönes und Inspirierendes schreiben könnte. Da brachte mich Iris auf eine Idee!

Nun kommt ja auch die Zeit der Familie, wo man die vertraute Nähe sucht von Menschen, die einem wichtig sind. Sie meinte: Mach doch dazu mal einen Newsletter. Zuerst fand ich das Thema nicht so packend, aber dann dachte ich, ja doch, das hat etwas.

Denn wie viele Menschen gibt es die aus verschiedensten Gründen Weihnachten alleine verbringen werden. Klar, gibt es viele Techniken, die einen dabei unterstützen können, mit dem was jetzt ist gut klar zu kommen.

Aber wäre jetzt nicht auch die ideale Zeit, mal über das vergangene nachzudenken und die gemachten Erfahrungen anzuschauen und die gemachten Rückschlüsse zu überprüfen?

Denn, wenn ich nun davon ausgehe, dass ich alles was ich erlebe auch mit in mein Leben rufe, legt das den Schluss nahe, zu überlegen: Warum entstand diese Situation so überhaupt?

In einem meiner letzten Coaching-Gespräche ging es mal wieder darum, dass sich die Eltern von meinem Klienten nicht gerade toll benommen haben. Ich stellte dann die Frage in den Raum, warum die das wohl so taten.

Wir kamen sehr schnell zu dem Ergebnis, dass manch raues Wort eigentlich der verzweifelte, liebevolle Versuch war, dem Kind etwas beizubringen. Das machte zwar die Handlung an sich nicht besser, aber so ein herangehen an den Vorfall verändert die Sichtweise und schafft oft eine gewisse Akzeptanz für das Geschehene.

Ja, das Vorgefallene ist und bleibt häufig schlimm. Aber durch die veränderte Sichtweise kann man dem anderen vielleicht doch wieder leichter verzeihen und kommt in die Verfassung, in der man sogar die Liebe hinter der Tat erkennen kann. Dadurch ist man eher in der Lage, etwas ganz persönliches für das Fest der Liebe beizutragen.

Ich fordere Dich nun ganz sicher nicht auf ,alles Erlebte gut zu heißen und jedem zu verzeihen. Nein, dass steht mir auch gar nicht zu. Sondern ich wollte Dich einfach mal darauf hinweisen, wie man durch recht einfache Übungen in die Lage gerät, schon im Vorfeld einiges für ein schönes Weihnachtsfest zu tun.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei

Dein Coach

Uli