Header image alt text

Ulis_Blog

Uli Widmaier

Kampf

Posted by Uli_Widmaier on Juli 12, 2014
Posted in Newsletter  | Tagged With: , , , , , , , , , , | No Comments yet, please leave one

Hallo,

wie siehst Du das mit dem Kampf?

Viele Menschen sehen Ihr ganzes Leben nur als Kampf. Sie kämpfen um ein besseres Leben, um einen neuen oder anderen Job, um mehr Kunden und die meisten kämpfen wohl gegen ihr Gewicht!

Hier möchte ich schon mal zugeben, dass ich hier bei manchen Bereichen auch noch Entwicklungspotential habe.

Doch ich kämpfe nicht um meine Ziele. Ich erreiche sie mit Disziplin und Liebe, jedoch nicht mit Kampf.

Alleine schon, wenn ich mir vorstelle, dass ich kämpfen muss, verkrampft sich bei mir alles. Schon wenn ich Dir nur darüber schreibe, habe ich einen Knoten im Bauch.

Doch von dem Knoten mal abgesehen, ist es doch so, wenn ich kämpfe brauche ich auch einen Gegner! Einem Gegner, den ich bekämpfe, dem gönne ich nichts Gutes. Denn in so einer Auseinandersetzung will ich mein Ziel erreichen, mehr nicht. Vor allem, wenn sich das dann auch noch länger hinzieht, werde ich immer rücksichtsloser! Also, nicht unfairer oder so etwas, aber meine Grenzen von dem was ich für mein Ziel mache, lege ich halt immer großzügiger aus und die Missachtung von meinem Gegner nimmt immer mehr zu.

Doch wen bekämpfe ich denn bei den o.g. Duellen? Klar, immer nur mich! Denn es geht ja dabei immer nur um mich und um meinen inneren Schweinehund! Das heißt, mein Gegner ist immer so stark wie ich! Wenn mein Gegner gleich stark ist wie ich, dann kann es nur einen Ermüdungskampf geben, Sieg durch Erschöpfung oder Kapitulation des anderen, sprich mir selber!

Das ist doch Schwachsinn!

So kann ich mein Leben nicht einfach oder glücklich gestalten.

Da ist es doch ein viel besserer Weg, dass ich mich mit mir verbünde! Dass ich mich selber richtig toll finde und mir das Allerbeste gönne. Ja, ich muss mich lieben. Denn Menschen, die ich liebe, die bekämpfe ich nicht, sondern für die tue ich das Beste! Die unterstütze ich, ja für Menschen die ich liebe verzichte ich auch gerne mal auf eine kurzzeitige Belohnung und behalte das langfristige Ziel im Auge!

Wie ist das bei Dir?

Deshalb mein Tipp: Verliebe Dich unsterblich in das wundervolle Wesen, das Du bist, dann wirst du nicht mehr auf die Idee kommen gegen Dich zu kämpfen, sondern wirst Dein Ziel mit Liebe viel besser erreichen. Das wünsche ich Dir von Herzen.

Falls Du dazu Fragen hast erreichst Du mich unter Telefon 07152 319 62 60, ebenso für einen Termin zum Coaching, falls du alleine nicht weiterkommst.

Mein nächstes Seminar findet am 20.07.14 von 09.00 – 18.00 Uhr hier in Leonberg statt, es gibt noch freie Plätze. Anmeldung unter der oben angegebenen Telefonnummer oder per E-Mail an uli@uli-widmaier.de.

Dein Coach
Uli Widmaier

Hallo,

häufig wenn ich mich mit anderen über Ihre persönliche Weiterentwicklung unterhalte, höre ich so Aussagen wie: Alles was ich in Zukunft mache, muss leicht gehen, muss mir zu fliegen!

Alles was ich tue soll mir quasi in den Schoss fallen! Ja, wer möchte so etwas nicht erleben? Aber mal ganz ehrlich, ich kenne niemand der für seinen Erfolg nicht sehr engagiert und teilweise auch hart arbeitet.

Ich denke mal der erste Irrtum liegt hier darin: Was ist harte Arbeit? Ich kann jetzt sagen, harte Arbeit ist etwas zu dem ich mich überwinden muss. Da handelt es sich um ein notwendiges Übel.

Aber das stimmt so nicht! Denn harte Arbeit muss nichts unangenehmes sein. Also, wenn ich bei mir etwas erkenne, bei dem ich für mich Entwicklungspotential sehe, dann mach ich mich da auch ran. Das ist nicht jedes Mal schön und geht auch nicht immer leicht von der Hand. Aber da ich weiß, es lohnt sich, ziehe ich es auch meistens durch.

Denn ich weiß das Ziel lohnt sich und dafür ist es auch mal in Ordnung einige Mühen auf sich zu nehmen. Aber was ich nicht mehr mache, sind Dinge zu tun, hinter denen ich nicht stehe oder die mir total wieder streben.

Teilweise sage ich ja, dass mir manche Newsletter einfach so einfallen. Das stimmt so auf den ersten Blick auch absolut. Denn ich wache ab und zu schon mit einem fertigen Text in meinem Kopf auf. Aber wenn man es genauer betrachtet, handelt es sich meistens um Themen mit denen ich mich schon länger beschäftigt habe. Also stand, wenn man so will, doch wieder Arbeit am Anfang. Aber der große entscheidende Unterschied besteht darin, dass das Lesen von entsprechender Literatur für mich ebenso wenig unter den Begriff Arbeit fällt wie langwierige Diskussion über Themen, die mich faszinieren.

Was ich damit sagen möchte, verwechselt Leichtigkeit nicht mit Tatenlosigkeit!

Für mich heißt Leichtigkeit: Es muss mir liegen und mich interessieren! Wenn die beiden Dinge gegeben sind, dann bin ich auch sofort bereit mein ganzes Engagement in ein neues Projekt zu stecken. Aber wozu ich nicht mehr bereit bin, sind so Alibi- Tätigkeiten auszuüben. Zumindest nicht mehr in den Bereichen, in denen ich das unmittelbar selber entscheiden kann.

Bitte denke einfach mal darüber nach, was Du wirklich von ganzem Herzen machen willst. Wenn Du das weißt, wird Dir vieles sehr leicht fallen, aber nur weil Du Deine Einstellung dazu geändert hast und manche Tätigkeiten nicht mehr als Last, sondern viel mehr als Lust definierst. Du wirst dadurch bereit sein, für bestimmte Dinge mehr Zeit und Kraft zu investieren.

Ich habe mal in einem Buch von Bärbel und Manfred Mohr gelesen, dass sich Bärbel mit Fieber an Ihren Labtop gesetzt hat und ich glaube zehn Stunden durch geschrieben hat. Anschließend war Sie wieder gesund. Denn für Sie ist Schreiben inzwischen Ihr Beruf, aber wohl nicht Ihre Arbeit. Wobei ich das jetzt einfach mal behaupte, ohne Sie gefragt zu haben.

Ich hoffe mir ist es gelungen, Dir meinen Ansatz näher zu bringen.

Uli